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Dr. Rahimo Täube
Heilpraktiker für Psychotherapie
  • geboren 1942
  • ehem. Lehrer (Hauptschule)
  • seit 1970 Yogalehrer
  • seit 1969 Zweitstudium in verschiedenen Sozial- und Humanwissenschaften, bes. Indologie und Religionswissenschaft — in Frankfurt/Main
  • Übersetzung klassischer mystischer Texte aus dem Sanskrit ins Deutsche (bes. Bhagavadgita und Patanjali)
  • 1978 Promotion über "Innere Erfahrung und Gesellschaft", eine kritische Theorie der Mystik (Fischer TB, 7,50 Euro, nur noch beim Autor erhältlich)
  • seit 1969 Ausbildungen und Fortbildungen in verschiedenen therapeutischen und spirituellen Richtungen: Autogenes Training, Yoga, Bioenergetik, Biodynamik, Gestalt, Schiatsu, Rebirthing, Holotropes Atmen, Paartherapie, Casriel u.a.
  • 1978 — 80 mehrmonatige spirituell-therapeutische Aufenthalte in Poona/Indien
  • 1978 — 85 Dozent für Yoga, Selbsterfahrung, indische Mystik u.a. (Uni und VHS Frankfurt)
  • seit 1987 Gründung und Aufbau des Zentrums für Yoga und Therapie in Blickershausen — zusammen mit Brigid van der Tuuk
  • Entwicklung einer eigenständigen therapeutischen Yoga-Richtung: Spannungen zurückverwandeln in die darin verborgenen Gefühle und Energien
  • als Therapeut empfohlen vom SEN e.V., Netzwerk zur Begleitung in spirituellen Krisen
  • zur Zeit — wieder einmal — theoretische Arbeit an der Vision einer kritischen Mystik: Menschliches Leben im Kreislauf von Tun (Karma) und Geschehen (Brahman), von Machen und Sein. Wieviel Einklang ist möglich im existentiellen Konfliktfeld von Machen und Sein, von Tun (müssen) und Geschehen (lassen)?

Brigid S. Täube
Jg. 47, Psychotherapeutin (HP). Nach 7 Jahren Lehrerinnendasein – auch als Dozentin für LehramtsstudentInnen tätig – zog es mich in die Welt. Ich kam mit vielen Strömungen der wiederbelebten östlichen Religionen und Philosophien in Berührung. Nachhaltig geblieben ist der Yoga, den ich auf eine natürliche, menschenzugewandte Art praktiziere – auch beeinflußt durch die Aus- und Weiterbildungen in der humanistischen Psychologie. Gerda Boyesen war mir eine wichtige Lehrerin.

Mein spirituelles Weltbild fand ich bei den mutigen Frauen, die sich auf matriarchalen Forscherinnenpfaden bewegen (z.B. Heide Göttner-Abendroth). Jede gute Therapie setzt sich auch mit dem gesellschaftlichen Umfeld auseinander. Und das führte mich unweigerlich zur Patriarchatskritik und zu einem Suchen und Finden von Gegenentwürfen.

So versuche ist seit 1986 mit den Frauenfesten einen matriarchalen Standort zu schaffen. Zwischen Psychotherapie (wozu?) und Spiritualität (wohin?) gestalte ich – zusammen mit einem offenen Kreis engagierter Frauen – einen Raum, den Frauen wieder einnehmen.

Wir finden unsere eigenen, oft nur vergessenen Symbole und Erinnerungen für das "Göttliche im natürlichen Geschehen" (Rahimo). Wir experimentieren mit all unseren Sinnen, unseren Körpern, unserer Sprache, unserer Stimme. Kreativität entfaltet sich prozesshaft, sozusagen aus dem "dynamischen Moment" (Gerda Boyesen) heraus.

Wir zelebrieren Jahreszeitenfeste, um uns wieder einzubinden in eine spirituelle Ordnung, die Frauen wertschätzt. Feste, die geprägt sind vom Drei-Frauen-Kult: Das junge Mädchen, die reife Frau, die weise Alte. Sie zusammen bilden die Eine Dreifaltige Göttin. Ihr nähern wir uns an.


Altes Forsthaus Blickershausen • 37217 Witzenhausen • Tel. 05545-1212

© Brigid van der Tuuk und Rahimo Täube - 2002 | Fotos: Vivado | Design: Johanna Voss - Florstadt